{"id":229,"date":"2015-11-21T15:35:17","date_gmt":"2015-11-21T14:35:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.claus-claussen.de\/?page_id=229"},"modified":"2015-12-03T20:43:18","modified_gmt":"2015-12-03T19:43:18","slug":"faehre-1650-1828","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/erfdebargen\/faehre-1650-1828\/","title":{"rendered":"F\u00e4hre 1650 &#8211; 1828"},"content":{"rendered":"<ol start=\"2\">\n<li>Teil 1650 \u2013 1829<\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00e4hrstelle:<\/p>\n<p>Irgendwann im 17. Jahrhundert muss die F\u00e4hrstelle von ihrem Standort im Bargener Koog (Gifthof) verlegt worden sein. Am 21. September 1695 schreibt der Amtmann von Gottorf, Friedrich Rantzow, einen Brief an den Kirchspielvogten zu Erfde, B. Petersen, dass &#8220; dem bestellten F\u00e4hrmann zu Bargen im Kirchspiel Erfde bei 20 Thaler unerbittlicher Strafe&#8220; u.a. verboten wird, an einem anderen als dem angesetzten Orte (auf Dithmarscher Seite) an- und abzulegen. Insbesondere die Dorfschaft Schwienhusen, klagt \u00fcber die Besch\u00e4digung ihrer Deiche. Am 22. September 1695 informiert der Erfder Kirchspielvogt den F\u00e4hrmann Thomas Claussen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/thomasclaussen1695.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-201\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/thomasclaussen1695-300x182.jpg\" alt=\"thomasclaussen1695\" width=\"483\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/thomasclaussen1695-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/thomasclaussen1695-247x150.jpg 247w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/thomasclaussen1695-150x91.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/thomasclaussen1695.jpg 602w\" sizes=\"auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Damit wird deutlich: Die F\u00e4hrstelle auf Dithmarscher Seite liegt nicht mehr Delve gegen\u00fcber; sie liegt jetzt \u2013 von der Dithmarscher Seite aus gesehen &#8211; Bargen gegen\u00fcber und benutzt Deiche bzw. Vorland, f\u00fcr die die Dorfschaft Schwienhusen zust\u00e4ndig ist. Die Klagen \u00fcber die Besch\u00e4digung der Deiche und auch des Deichvorlandes (Aussendeichsland) h\u00e4ufen sich in den folgenden Jahren. Worum es geht, wird durch einer Beschreibung des F\u00e4hrwegs aus dem Jahre 1821 deutlich, die wir durch eine Karte ( Karte 1) erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Beschreibung des F\u00e4hrwegs 1821 (1 Ruthe ungef\u00e4hr 5 Meter)<\/p>\n<p>&#8222;Ganz im Vorgrunde k\u00f6mmt der Weg von Erfde her, geht durchs Dorf Bargen und mitten im Dorfe rechts abbiegend und das F\u00e4hrhaus ziemlich weit linker Hand liegen lassend, nach der \u2026 F\u00e4hrstelle \u2026 hinunter. Jenseits der Eider f\u00fchrt dieser Weg durch den 60 Ruthen breiten Delver Au\u00dfendeich, \u00fcber den Delver Deich, und so ferner rechts unterm Deich 229 Ruthen lang bis an den hohen Delver Damm und so weiter nach Hollingstedt und Heide .<\/p>\n<p>Dieser F\u00e4hrweg diesseits und jenseits hat folgende bedenklichen Beschwerden und Nachtheile.<\/p>\n<ol>\n<li>Der Weg vom Dorfe Bargen nach der bisherigen F\u00e4hrstelle A geht durch einen schla mmigen Au\u00dfendeich, der jemehr er befahren wird, desto tiefer besonders bei regnerischer Witterung (er) wird.<\/li>\n<li>Hier bei A m\u00fc\u00dfen die Wagen halten bleiben und die Fuhrleute 83 Ruthen Weges nach dem F\u00e4hrhause laufen, um den F\u00e4hrmann zu holen, wenn dieser nicht gerade vor der Th\u00fcre oder dem Fenster steht und den angekommenden Wagen schon bemerkt hat.<\/li>\n<li>Von diesem und erheblichen Aufenthalte wird nun der Wagen \u00fcber den Strom gebracht, und mu\u00df nun in einer L\u00e4nge von 60 Ruthen sich durch den sehr niedrigen und bei nicht h\u00f6chst trockener Witterung leicht grundlos werdenden Au\u00dfendeich zu arbeiten suchen bis er an und \u00fcber den Deich k\u00f6mmt. Hier erwartet ihn wieder ein 229 Ruthen langer, schmaler, h\u00f6chst tiefer unmittelbar unterm Deich fortlaufender Weg, welcher zur\u00fcckgelegt, er sich bei regnerischen Witterung ohne stecken zu bleiben, oder um genauer sein zu d\u00fcrfen, gl\u00fccklich sch\u00e4tzt.<\/li>\n<li>Bei der bisherigen F\u00e4hrstelle A ist gerade die st\u00e4rkste Kr\u00fcmmung der Eider mithin die st\u00e4rkste Str\u00f6mung, welche noch durch den darauf sto\u00dfenden (stehenden) Nord= und Nordwestwind bedenklich vermehrt wird, und welche Str\u00f6mung, oder besser noch Strudel den F\u00e4hrkahn trotz der gr\u00f6\u00dften Vorsicht und Anstrengung, so wird versetzt (?), da\u00df der F\u00e4hrp\u00e4chter am jenseitigen Ufer zwei Anfahrten mittels Steinpflaster ein f\u00fcr die Fluth und ein f\u00fcr die Ebbe hat anlegen und unterhalten m\u00fcssen; wie auch auf der Charte bemerkt worden.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li>Der Delver Au\u00dfendeich liegt niedrig und wird nicht selten bei m\u00e4\u00dfiger Flut \u00fcberschwemmt. Einen F\u00e4hrdamm, der \u00fcbrigens f\u00fcr die Delver mit bedeutlichen Kosten verbunden sein w\u00fcrde, gibt es nicht, was ist also nat\u00fcrlicher, als da\u00df jeder die F\u00e4hre passierender Wagen sich die besten festesten Stellen aussucht und durch dieses hin und herfahren der Au\u00dfendeich zum gro\u00dfen Schaden des Dorfes Delve ganz ruiniert wird, welcher Au\u00dfendeich den Delver Eingesessenen nicht sowohl zu ihrer Gr\u00e4sung, als, welches noch wichtiger ist, als unentbehrliches Material zur &#8230; ihrer Deiche ein &#8230;..sein mu\u00df. Daher ist die Klage der Delver \u00fcber das Werfahren ihres Au\u00dfendeichs gewi\u00df eine wohl begr\u00fcndete, der aber nur auf zwei Wegen abzuhelfen sein d\u00fcrfte, entweder durch die kostbare Schlagung eines breiten und hohen F\u00e4hrdamms durch den Au\u00dfendeich, oder Verlegung der diesseitigen \u00dcberfahrtsstelle.<\/li>\n<li>Haben sich die Wagen durch diesen Au\u00dfendeich und dessen furchtbare L\u00f6cher mit steter Gefahr des Festfahrens oder Umwerfens hindurch und \u00fcber den Deich gearbeitet, so ist der 229 Ruthen lange schmale Marschweg bis nach den drei H\u00e4usern, die auf dem Deich stehen,<\/li>\n<\/ol>\n<p>noch ein fortw\u00e4hrender Gegenstand eines zu besorgenden Unfalls f\u00fcr die Reisenden. Diesen Weg, wie doch nothwendig w\u00e4re, mit Kiessand aufzufahren, d\u00fcrfte nicht so leicht sein und eine noch schwerere Aufgabe, ihm die geh\u00f6rige Breite zu verschaffen&#8220;.<\/p>\n<p>Die geschilderten Nachteile sind der Grund daf\u00fcr, dass der F\u00e4hrweg 1829 in die Bargener S\u00fcdermarsch verlegt wird.<\/p>\n<p>Karte 1 zu den F\u00e4hrwegen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-215\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-300x100.jpg\" alt=\"Gildebuch2 rahn\" width=\"300\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-300x100.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-250x84.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-150x50.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn.jpg 926w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-216\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-300x133.jpg\" alt=\"gildebuch-rahn\" width=\"300\" height=\"133\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-300x133.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-1024x453.jpg 1024w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-250x111.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-150x66.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn.jpg 1820w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Das F\u00e4hrboot<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/faehrboot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-192\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/faehrboot-300x213.jpg\" alt=\"faehrboot\" width=\"515\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/faehrboot-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/faehrboot-211x150.jpg 211w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/faehrboot-150x107.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/faehrboot.jpg 832w\" sizes=\"auto, (max-width: 515px) 100vw, 515px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Aus einem Bericht \u00fcber eine Besichtigung 1822: &#8220; Der gro\u00dfe Kahn ist 23 Fu\u00df 2 Zoll (rund 7 m) lang und zwischen Bord 11 \u00bd Fu\u00df ( rund 3,35) breit, hat die Einrichtung, dass der Wagen mittels zweier von einem Bord ans Ufer \u00fcbergelegten Kehlb\u00e4ume r\u00fcckw\u00e4rts eingeschoben, mit den Hinterr\u00e4dern auf dem Boden des Kahns an dessen Seitenbord gelehnt und mit den Vorderr\u00e4dern oben auf dem entgegengesetzten Seitenbord, immer in den Kehlb\u00e4umen bleibend zu stehen kommt, welche Lage dem Wagen nach dem Augenma\u00dfe eine \u2026. (Schr\u00e4ge,cc) von 15 bis 20 Grad zu geben scheint. :\/NB ebenso verh\u00e4lt es sich mit dem S\u00fcderstapeler F\u00e4hrkahn\/:<\/p>\n<p>Dem unge\u00fcbten Auge d\u00fcrfte diese Stellung des Wagens gef\u00e4hrlich scheinen, welches doch eben nicht der Fall ist, wenn man jene genauer untersucht, und die Erfahrung ber\u00fccksichtigt, welcher zufolge jene Stellung des Wagens noch nie ein Ungl\u00fcck herbeigef\u00fchrt hat. Schlimmer, und wo m\u00f6glich zu vermeiden, d\u00fcrfte der Umstand sein, dass die vorher vom Wagen entfesselten Pferde neben dem mit der Deichsel in die Lauft ragenden Wagen \u00fcber das circa 2 Fu\u00df (rund 60 cm) hohe Bord in den Kahn hinein springen m\u00fcssen, wozu manche Pferde nur mit M\u00fche und nicht ohne Gefahr zu bringen sind. Daher d\u00fcrfte die Vertauschung des Kahns mit einem Prahm sehr w\u00fcnschenswert sein\u2026.. Doch mu\u00df auch der Kahn beibehalten und nicht abgeschafft werden, da ein Prahm beim Eisgange gar nicht zu gebrauchen ist. (Eine Prahm wurde nach 1828 angeschafft, siehe dort.)<\/p>\n<p>Die F\u00e4hrp\u00e4chter<\/p>\n<p>Nach 1650 ist es weiterhin die Familie Thomsen\/Claussen, die den F\u00e4hrp\u00e4chter stellt. 1658 und auch noch 1680 (dort explizit als Fehrmann) finden wir einen Claus Thomsen in den Unterlagen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1658.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-186\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1658-300x85.jpg\" alt=\"clausthomsen1658\" width=\"543\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1658-300x85.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1658-250x71.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1658-150x43.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1680.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-187\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1680-300x72.jpg\" alt=\"clausthomsen1680\" width=\"613\" height=\"147\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1680-300x72.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1680-250x60.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1680-150x36.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/clausthomsen1680.jpg 822w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ihm folgt sein Sohn Thomas Claussen, den wir 1695 nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/klagenpetersen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-200\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/klagenpetersen-300x182.jpg\" alt=\"klagenpetersen\" width=\"592\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/klagenpetersen-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/klagenpetersen-247x150.jpg 247w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/klagenpetersen-150x91.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/klagenpetersen.jpg 602w\" sizes=\"auto, (max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die \u00e4lteste Tochter von Thomas Claussen mit Namen Gretje Claussen heiratet einen J\u00fcrgen Bruhn, der um 1703\/1704 die F\u00e4hre \u00fcbernimmt. In einer Dorfbeschreibung (LAS 7\/4419) aus dem Jahre 1705 findet sich die h\u00e4ufig zitierte Feststellung :&#8220; Die hiesige F\u00e4hre hat J\u00fcrgen Bruhn geheuert, gibt 20 Mark j\u00e4hrlich an den Kirchspielvogt.&#8220; Aus dieser Bemerkung wird h\u00e4ufig auf eine mehr als 300j\u00e4hrige Geschichte der F\u00e4hre geschlossen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1705.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-198\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1705-300x146.jpg\" alt=\"juergenbruhn1705\" width=\"578\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1705-300x146.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1705-250x122.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1705-150x73.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1705.jpg 852w\" sizes=\"auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz danach wurde die F\u00e4hre an einen Frenz Frenzen verpachtet. Das wissen wir zum einen aus einem Inventarverzeichnis aus 1709 (LAS \/\/4422) und einer Bitte von J\u00fcrgen Bruhn auch aus 1709, ihm die F\u00e4hre wieder zu \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Inventarverzeichnis<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/frensfrenzen1709.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-195\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/frensfrenzen1709-300x36.jpg\" alt=\"frensfrenzen1709\" width=\"625\" height=\"75\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/frensfrenzen1709-300x36.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/frensfrenzen1709-250x30.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/frensfrenzen1709-150x18.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/frensfrenzen1709.jpg 994w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bitte von J\u00fcrgen Bruhn<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1709.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-199\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1709-300x230.jpg\" alt=\"juergenbruhn1709\" width=\"605\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1709-300x230.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1709-196x150.jpg 196w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1709-150x115.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/juergenbruhn1709.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Bitte des J\u00fcrgen Bruhn\u00a0 erfahren wir \u2013 so seine Formulierung &#8211; , dass\u00a0 &#8220; bei Zeiten Henning Peter Hasche er davon (gemeint ist von der F\u00e4hre,cc) abgetrieben wurde&#8220;. Es klingt, als ob Frenz Frenzen bessere Beziehungen zum Kirchspielvogten als Verp\u00e4chter (und Genie\u00dfer der F\u00e4hrpacht) gehabt habe. ( 2 weitere Bemerkungen: J\u00fcrgen Bruhn weist daraufhin, dass 1709 die Kirchspielvogtei abgeschafft sei, also dann die Verpachtung durch das Amtshaus zu Gottorf vorgenommen wurde. Eine weitere Bemerkung: J\u00fcrgen Bruhn sagt, dass seine Hausstelle am n\u00e4chsten zur F\u00e4hre liegt \u2013 ein Hinweis auf den vermutlichen Standort Freden, heute Rainer Hinrichs).<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Bruhn hat dann ca. 1710 wieder die F\u00e4hre gepachtet.<\/p>\n<p>F\u00fcr 1741 finden wir die Bemerkung bei Moritz (Chronik Erfde, S. 354), dass der F\u00e4hrp\u00e4chter &#8222;Thomas Bruhn laut Pachtkontrakt vom Jahre 1741 20 Thaler Courant zu entrichten&#8220; hatte; &#8222;er hatte auch zugleich im F\u00e4hrhause Brau- und Kr\u00fcgerei-Gerechtsame.&#8220; Thomas Bruhn war der \u00e4lteste Bruhn von J\u00fcrgen Bruhn; den Vornamen Thomas wurde nach dem Vater der Mutter (Thomas Claussen) gew\u00e4hlt. \u00a0Thomas Bruhn starb um 1746;\u00a0 sein Nachfolger als F\u00e4hrp\u00e4chter wurde sein Bruder Hans Bruhn.<\/p>\n<p>Im Familienbuch von Erfde aus dem Jahre 1768 (Clodius Aufzeichnung) finden sich 2 Personen, die sich aktuell als F\u00e4hrmann bezeichnen.<\/p>\n<p>Da ist zum einen der erw\u00e4hnte Hans Bruhn, wo es unter Nr. 48 (Bargen und Scheppern) hei\u00dft:&#8220; Der Mann Hans Bruhn Fehrmann in Bargen. Der Vater J\u00fcrgen Bruhn Fehrmann in Bargen. Die Mutter Gretje. Die Frau Trienke Schroeders. Des Jacob Schroeders aus Meggerdorf Tochter. Kind Gretje geb. 09. Aug. 1758.&#8220;<\/p>\n<p>Unter Nr. (Bargen und Scheppern) finden wir folgenden Eintrag:&#8220; Der Mann J\u00fcrgen Rahn, geg. 1727 Fehrmann in Bargen. Der Vater Johann Rahn in Meggerkog. Die Mutter Trienke geb. J\u00fcnkens in Meggerkog. Der Gro\u00dfvater Otto Rahn Hausmann in Meggerdorf. Die Gro\u00dfmutter Gretje. Die Frau Stienke Sophie geb. 1732. Der Vater Asmus Kalsen Hausmann in Meggerdorf. Die Mutter Ann Stiene. (folgen 5 Kinder).&#8220;<\/p>\n<p>1768 gab es zwei Personen, die sich als F\u00e4hrmann bezeichnen. Es mag sein, dass Hans Bruhn, weil vermutlich ohne m\u00e4nnlichen Erben, bereits J\u00fcrgen Rahn eingearbeitet hat und dieser die F\u00e4hrstelle dann pachtete.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde auch mit dem Eintrag im Bargener Gildebuch \u00fcbereinstimmen. 1771 wird J\u00fcrgen Rahn in die Gilde mit einer halben Bitte aufgenommen. Halbe Bitte bedeutet, dass es sich um einen K\u00e4thner handeln musste. Vermutlich hat J\u00fcrgen Rahn auch die Kathe von Hans Bruhn \u00fcbernommen (unbedingt pr\u00fcfen in Las Landesrechnungen Stapelholm).<\/p>\n<p>Eintrag Gildebuch<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-216\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-300x133.jpg\" alt=\"gildebuch-rahn\" width=\"512\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-300x133.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-1024x453.jpg 1024w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-250x111.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn-150x66.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/gildebuch-rahn.jpg 1820w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcberpr\u00fcfen: LAS 170 Amtsrechnung von 1760 an, wer Erbe von Hans Bruhn (Steuerlisten).<\/p>\n<p>Dabei auch unter Beilagen die Pachtbriefe (concessionen).<\/p>\n<p>Der am 27.09.1760 geborene Asmus Rahn pachtet die F\u00e4hre ab ca. 1794\/1795. Am\u00a0 14.Mai 1795 tritt er mit weiteren Personen in die Gilde ein (&#8222;auf seines Vorwesers Stuhl&#8220;).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-215\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-300x100.jpg\" alt=\"Gildebuch2 rahn\" width=\"522\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-300x100.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-250x84.jpg 250w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn-150x50.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Gildebuch2-rahn.jpg 926w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer Ausschreibung aus dem Jahre 1799 (LAS 74\/82) erhielt er ab Martini (11.11.)\u00a0 1800 die F\u00e4hrpacht auf Lebenszeit (vorher 6 Jahre).<\/p>\n<p>Die Concession:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-189\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/consessionrahn-300x274.jpg\" alt=\"consessionrahn\" width=\"554\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/consessionrahn-300x274.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/consessionrahn-164x150.jpg 164w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/consessionrahn-150x137.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/consessionrahn.jpg 970w\" sizes=\"auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px\" \/><\/p>\n<p>Die k\u00f6nigliche Best\u00e4tigung (Christian VII.):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/unterschriftkoening.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-205\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/unterschriftkoening-300x191.jpg\" alt=\"unterschriftkoening\" width=\"565\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/unterschriftkoening-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/unterschriftkoening-1024x651.jpg 1024w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/unterschriftkoening-236x150.jpg 236w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/unterschriftkoening-150x95.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/unterschriftkoening.jpg 1118w\" sizes=\"auto, (max-width: 565px) 100vw, 565px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Asmus Rahn starb am 12. Febr. 1818. Er war in erster Ehe mit Christina Magdalena Kunst und in 2. Ehe mit Ingeborg Erichsen (Gildebuch: Asmus Rahns Witwe; geht erst 1824 ab.) \u00a0verheiratet.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger als F\u00e4hrp\u00e4chter wurde sein \u00e4ltester Sohn J\u00fcrgen Rahn (Gildeeintritt 1820). Er starb \u2013 30 Jahre alt \u2013 am 16. April 1823 und hinterlie\u00df drei unm\u00fcndiger Kinder. In einem Bericht aus dem Jahre 1823 hei\u00dft es: &#8222;\u2026J\u00fcrgen Rahn ist ein\u2026 rascher, th\u00e4tiger, sachkundiger Mann\u2026er zuweilen Fu\u00dfg\u00e4nger etwas l\u00e4nger aufhalte in der Hoffnung, dass noch mehrere nachkommen k\u00f6nnten und et mithin durch einmaliges \u00dcbersetzen gedoppelt und dreifach verdienen k\u00f6nne\u2026&#8220;.<\/p>\n<p>Seine Witwe Engel geb. Niestadt stammte aus einer Schmied \u2013 Familie, die in Scheppern\/Bargen heimisch wurde \u2013 urspr\u00fcnglich stammt sie aus Sachsen-Anhalt.<\/p>\n<p>Die Stelle des F\u00e4hrp\u00e4chters wurde neu ausgeschrieben. Die Witwe bittet darum, zusammen mit ihrem Schwager Johann Jochim Rahn die F\u00e4hre betreiben zu d\u00fcrfen. Es melden sich auch andere Bewerber, alles Schiffer aus Bargen und Tielen. Die Pacht der F\u00e4hre scheint auch \u00f6konomisch interessant zu sein. Letzten Endes wird eine Entscheidung zugunsten der Rahns gef\u00e4llt. Es wird eine salomonische L\u00f6sung gefunden: Der Bruder von Asmus Rahn \u2013 Johann Jochim Rahn, geb. 10.01.1798 \u2013 wird neuer F\u00e4hrp\u00e4chter; er heiratet die Witwe seines Bruders und wird der Stiefvater der drei unm\u00fcndigen Kinder. Vielleicht muss er auch heiraten, denn nach der Eheschlie\u00dfung am 30. April 1924 kommt noch 1824 die erste Tochter zur Welt.<\/p>\n<p>Engel Niestadt\/Johann Jochim Rahn<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/engel-rahn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-190\" src=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/engel-rahn-300x210.jpg\" alt=\"engel-rahn\" width=\"410\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/engel-rahn-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/engel-rahn-214x150.jpg 214w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/engel-rahn-150x105.jpg 150w, https:\/\/www.claus-claussen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/engel-rahn.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alles weitere \u00fcber Johann Jochim Rahn im dritten Kapital 1829-1961<\/p>\n<p>Noch ein Hinweis zum 2. Kapital:<\/p>\n<p>Es gibt aus dieser Zeit zwei weitere interessant Aktenst\u00fccke. 1821 bitten die Vorsteher des Kirchspiels Erfde, &#8222;Pferde und Hornvieh mit der Bargen-F\u00e4hre \u00fcber die Eider setzen zu d\u00fcrfen&#8220;. Der Hintergrund: Es gab es eine Bestimmung, da\u00df exportiertes Vieh nur \u00fcber S\u00fcderstapel, sp\u00e4ter nur \u00fcber Friedrichsstadt bzw. \u2013 ausnahmsweise &#8211; Hohner F\u00e4hre,\u00a0 transportiert werden durfte. Damit h\u00e4ngt wohl auch zusammen, da\u00df der F\u00e4hrmann Rahn 1825 Br\u00fcche \u00fcber 16 Thaler zahlen musste(heute w\u00fcrden wir Ordnungswidrigkeiten sagen oder Bu\u00dfgeld),\u00a0 weil er unerlaubt Waren \u00fcber die Eider transportiert hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 1650 \u2013 1829 F\u00e4hrstelle: Irgendwann im 17. Jahrhundert muss die F\u00e4hrstelle von ihrem Standort im Bargener Koog (Gifthof) verlegt worden sein. Am 21. September 1695 schreibt der Amtmann von Gottorf, Friedrich Rantzow, einen Brief an den Kirchspielvogten zu Erfde, B. Petersen, dass &#8220; dem bestellten F\u00e4hrmann zu Bargen im\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/erfdebargen\/faehre-1650-1828\/\"><span>weiterlesen<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":315,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-229","page","type-page","status-publish","hentry","gallery-content-unit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=229"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/229\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":230,"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/229\/revisions\/230"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claus-claussen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}